Antriebstechnik
Schneckengetriebe-Übersetzung berechnen
i = zRad / zSchnecke
Berechnet die Übersetzung eines Schneckengetriebes aus Zähnezahl des Schneckenrads und Gangzahl der Schnecke.
Übersetzung (i):
—
Werte eingeben und berechnen
Variablen-Erklärung
i = Übersetzung in dimensionslos
zRad = Zähnezahl Schneckenrad in dimensionslos
zSchnecke = Gangzahl Schnecke in dimensionslos
Schneckengetriebe – Funktionsprinzip
Beim Schneckengetriebe treibt eine Schnecke (schraubenförmig) ein Schneckenrad an. Pro Umdrehung der Schnecke dreht sich das Rad um genau einen Zahn weiter (bei eingängiger Schnecke).
i = zRad / zSchnecke
Gangzahl und Übersetzung
| Gangzahl | Typ | Übersetzung (zRad = 40) | Wirkungsgrad |
|---|---|---|---|
| 1 | Eingängig | i = 40 | 30–60 % |
| 2 | Zweigängig | i = 20 | 50–70 % |
| 3 | Dreigängig | i = 13,3 | 60–80 % |
| 4 | Viergängig | i = 10 | 70–85 % |
Berechnungsbeispiele
Beispiel 1: Förderbandantrieb
zRad = 48, zSchnecke = 2 (zweigängig):
- i = 48/2 = 24
- Bei nMotor = 1450 1/min → nAbtrieb = 1450/24 ≈ 60 1/min
Beispiel 2: Hochuntersetzung (Schieber, Ventil)
zRad = 60, zSchnecke = 1 (eingängig):
- i = 60/1 = 60
- Selbsthemmend → keine Rücktreibbarkeit
Selbsthemmung
Eingängige Schneckengetriebe sind meist selbsthemmend: Das Schneckenrad kann die Schnecke nicht antreiben (Steigungswinkel < Reibwinkel). Dies ist ideal für Aufzüge, Schieber und Stellantriebe.